Ein weit verbreitetes Leiden – das Orthopädie Zentrum Bonn hilft

Ein Viertel aller Menschen in Deutschland, die über 50 Jahre alt sind, leiden unter Osteoporose. Auch viele unser Bonner Patienten leiden an Osteoporose. Das macht den Knochenschwund zu einer der häufigsten Volkserkrankungen unserer Zeit. Da es bisher keine Heilung gibt, ist es umso wichtiger, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und mit der Behandlung zu beginnen.

Erfahren Sie im Folgenden, woran Sie Osteoporose erkennen können, wie der Knochenschwund entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten sich Ihnen in unserem Orthopädie Zentrum Bonn bieten.

Das passiert bei Osteoporose

Dass sich die Knochenmasse mit zunehmendem Alter abbaut, ist ein ganz normaler Prozess. Ungefähr ab einem Alter von 35 Jahren sinkt der Anteil an Knochenmasse bei einem gesunden Menschen um jährlich ca. 0,5 bis 1 Prozent. Dieser Prozess kommt dadurch zustande, dass Knochen sich im Laufe unseres Lebens im ständigen Umbau befinden.

Wenn jedoch der Knochenaufbau beispielsweise durch einen Kalziummangel gehemmt oder der Knochenabbau durch Bewegungsmangel oder hormonell bedingte Faktoren gefördert wird, kommt es zu einem stärkeren Verlust der Knochenmasse – Osteoporose entsteht. Dabei kann es zu einem jährlichen Verlust der Knochenmasse von bis zu 6 Prozent kommen.

Die Folgen dieses Knochenschwunds sind meist Schmerzen, beispielsweise im Rücken oder in den Knien. Außerdem geht Osteoporose mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche einher. Besonders häufig sind in diesem Zusammenhang Brüche des Oberschenkelhalsknochens und sogenannte Wirbelkörperbrüche. Diese Einbrüche der Wirbelkörper sind oft nicht mit Schmerzen verbunden und werden erst dadurch bemerkt, dass Betroffene mit der Zeit mehrere Zentimeter kleiner werden.

Wie entsteht der Knochenschwund?

Bei den Ursachen einer Osteoporose wird zwischen primärer und sekundärer Osteoporose unterschieden. Primäre Osteoporose ist mit 95 Prozent der Fälle die häufigere Form des Knochenschwunds. Sie betrifft überwiegend Frauen nach den Wechseljahren, da sie häufig durch den nach der Menopause auftretenden Östrogenmangel verursacht wird. Eine mögliche Ursache für primäre Osteoporose, die alle Geschlechter betreffen kann, ist erhöhter Knochenabbau durch steigendes Alter, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel.

Sekundäre Osteoporose ist mit 5 Prozent deutlich seltener. Hierbei liegt die Ursache bei anderen Erkrankungen oder bei Medikamenten. Mögliche Erkrankungen, die zu Knochenschwund führen können, sind das Cushing-Syndrom, Diabetes mellitus oder eine Überfunktion der Schilddrüse.

Vorbeugungsmaßnahmen

Um das Risiko einer Osteoporose zu mindern, sollten Sie vor allem auf Ihre Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Wichtige Faktoren, die zur Vorbeugung von Knochenschwund beitragen können, sind die Aufnahme von Vitamin D (durch Nahrung und Sonnenlicht) und Kalzium. Ferner empfehlen wir unseren Patienten aus Bonn auf Phosphat, Alkohol und Tabak hingegen zu meiden. Auch auf große Mengen Kaffee sollten Sie verzichten.

Diese Behandlungsmöglichkeiten haben Sie

Da die Erkrankung nicht heilbar ist, liegt der Fokus einer Behandlung auf der Reduktion des Knochenabbaus. Deshalb ist es besonders wichtig, Knochenschwund frühzeitig zu erkennen. Bei einem Verdacht ist demnach der Besuch Ihres Facharztes dringend anzuraten. Zur Diagnose findet in der Regel eine Kombination aus der Messung der Knochendichte, Röntgenuntersuchungen und Blutuntersuchungen Verwendung.

Wenn der Verlust der Knochenmasse frühzeitig erkannt wird, kann das Fortschreiten der Osteoporose deutlich verlangsamt werden. Dazu kommen neben medikamentösen Maßnahmen vor allem ernährungsmedizinische und physiotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz. Durch die richtige Ernährung und regelmäßige, knochen- und gelenkschonende Bewegung kann das Risiko für Knochenbrüche gesenkt und die Lebensqualität somit wieder deutlich erhöht werden.

Ihre Behandlung im Bewegungs- und Fußzentrum Bonn

Das Bewegungs- und Fußzentrum in Bonn hat sich unter anderem auf die Behandlung bei Osteoporose spezialisiert. Zu den Leistungen unseres Orthopädie Zentrums in Bonn gehören neben der Diagnostik mit modernsten Mitteln auch innovative Behandlungsmöglichkeiten, die zum Aufhalten des Knochenschwunds zum Einsatz kommen können.

Mit Dr. Pieczykolan, Ihrem behandelnden Arzt im Bewegungs- und Fußzentrum Bonn, steht Ihnen ein Facharzt mit über 40 Jahren Erfahrung zur Seite. Weitere Vorteile, die Sie in unserer Orthopädiepraxis in Bonn erwarten, sind:

Präventive Maßnahmen

Moderne diagnostische Verfahren und Behandlungsmethoden

Terminvereinbarung online

Terminvereinbarung online

Moderne und barrierefreie Praxisräume in Bonn

Individuelle Behandlungspläne

Alles über Osteoporose im Überblick

Osteoporose oder auch Knochenschwund ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der es zu einer vermehrten Reduktion der Knochenmasse kommt. Die Folge kann neben Schmerzen vor allem ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche sein. Die Erkrankung tritt besonders häufig bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr auf und betrifft mehr Frauen als Männer, da der Östrogenmangel nach der Menopause eine der Hauptursachen darstellt.

Da ein festes Heilmittel bisher nicht existiert, ist eine Früherkennung der Erkrankung besonders wichtig. So kann der Knochenschwund gemindert werden. Wenn bei Ihnen Verdacht besteht oder Sie zu einer Risikogruppe gehören, empfehlen wir Ihnen einen Besuch bei uns im Bewegungs- und Fußzentrum in Bonn. Gerne beraten wir Sie bezüglich diagnostischer Maßnahmen und einer möglichen Behandlung.