Alles zum Thema Bänderverletzung

Er ist bei jedem Sportler gefürchtet: Der Bänderriss. Eine ungünstige Bewegung kann schnell zu einer Verdrehung des Gelenks führen. Dadurch können sowohl Bänder und Sehnen als auch Muskeln und Muskelfasern Schaden nehmen. Besonders häufig betreffen Bänderverletzungen ungeübte Sportler - doch auch im alltäglichen Leben sind Sie nicht vor einem Bänderriss sicher.

Falsche Bewegungen beim Treppensteigen, auf unebenen Gehwegen oder aufgrund von falschem Schuhwerk können jedem passieren. Wir im Orthopädie Zentrum Bonn haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, unsere Bonner Patienten über Bänderverletzungen und andere Sportverletzungen zu informieren.

Häufige Bänderverletzungen

Das Kniegelenk wird im Wesentlichen durch vier Bandstrukturen stabilisiert: Das Innenband, das Außenband und zwei Kreuzbänder. Diese Bänder sind wenig dehnbar und deshalb besonders anfällig für Bänderrisse. Bemerkbar macht sich ein Bänderriss im Knie durch akuten und heftigen Schmerz direkt nach einer ungünstigen Drehung des Knies und oft auch durch ein spürbares oder hörbares Reißen.

Das Sprunggelenk wird von mehreren verschiedenen Bändern zusammengehalten. Diese können vollständig oder teilweise reißen. Die häufigste Ursache für einen Bänderriss im Sprunggelenk ist ein Umknicken mit dem Fuß, wodurch sich die Innen- und Außenbänder stark überdehnen und reißen können.

Die Kreuzbänder sitzen vor beziehungsweise hinter dem Knie und sind maßgeblich für die Stabilität des Kniegelenks verantwortlich, da sie den Oberschenkelknochen im Inneren des Kniegelenks mit dem Schienbein verbinden. Bei einer übermäßigen Drehung oder Beugung des Knies, wie es häufig bei Bremsbewegungen im Fußball oder Handball vorkommt, können die Kreuzbänder reißen. Das vordere Kreuzband ist dabei deutlich häufiger betroffen als das hintere.

Der Riss der Achillessehne ist bei Sportlern besonders gefürchtet, da es sich dabei um eine der schwersten Sportverletzungen handelt. Die Achillessehne trägt zur Stabilisation des Fußes bei und ist in der Regel sehr widerstandsfähig. Durch große Belastungen kann jedoch auch sie reißen. Das passiert besonders häufig durch Tritte, harte Landungen oder abrupte Bremsungen.

Die Menisken sind genau genommen keine Bänder, sondern zwei Knorpelscheiben, die im Knie als Stoßdämpfer fungieren. Auch sie können jedoch bei falschen Bewegungen und Drehungen einreißen. Wird der Knorpel des Innen- oder Außenmeniskus geschädigt, spricht man von einem Meniskusriss.

Bänderverletzung, Muskelfaserriss oder Muskelzerrung – kennen Sie den Unterschied?

Überlastung hervorgerufen werden. Sie sind jedoch deutlich voneinander zu differenzieren, da bei einem Bänderriss ein vollständiger oder teilweiser Abriss eines Bandes vorliegt, während bei einem Muskelfaserriss oder einer Muskelzerrung der Muskel betroffen ist.

Bei einer Muskelzerrung liegt eine Verletzung der kleinsten Einheit des Muskels vor – des sogenannten Sarkomers. Diese Verletzungen sind in der Regel nur mit einer Ausfallzeit von vier Tagen bis zwei Wochen verbunden. Ein Muskelfaserriss ist im Vergleich dazu eine schwerere Verletzung, da hierbei ein Riss einer ganzen Muskelfaser vorliegt. Von einem Muskelfaserriss werden Betroffene oft drei Wochen bis hin zu mehreren Monaten beeinträchtigt. Da ein Muskelfaserriss kleine Narben hinterlässt, kann die Anfälligkeit für weitere Risse erhöht sein.

Behandlungskonzept bei Bänderriss

Bei der Behandlung eines Bänderrisses ist die sofortige Ruhigstellung des betroffenen Gelenks die wichtigste Grundlage, um Spätfolgen zu vermeiden. In der Regel ist eine konservative Behandlung ausreichend. Dazu wird das betroffene Gelenk mit einer Schiene für vier bis sechs Wochen ruhiggestellt. Gleichzeitig erfolgt abschwellende Behandlung und der Einsatz von physikalischen Maßnahmen (z.B. Laser), um die Heilung zu beschleunigen und Komplikationen zu vermeiden. Sollte das Band vollständig abgerissen sein und dadurch ein Gelenk sehr instabil werden, kann eine Operation empfehlenswert sein, bei der die Bandstümpfe mit einer Primärnaht versorgt werden. Manchmal muss das gerissene Band durch die Verpflanzung eines Sehnenanteils ersetzt werden.

Bänderverletzung behandeln lassen im Orthopädie Zentrum Bonn

Das Bewegungs- und Fußzentrum Bonn hat sich auf den Einsatz von noninvasiven Diagnose- und Behandlungsmethoden spezialisiert. Wenn Sie nach einer abrupten Bewegung Schmerzen verspüren und vermuten, dass bei Ihnen ein Bänderriss vorliegt, können wir mit modernen diagnostischen Mitteln herausfinden, welche Regionen betroffen sind.

Dabei ist es wichtig, zu ermitteln, ob tatsächlich ein Abriss des Bandes vorliegt, oder ob das Band lediglich überdehnt ist. Es ist auch wichtig etwaige Begleitverletzungen frühzeitig zu identifizieren und zu behandeln. Mir einer ultrahochauflösenden 3D Röntgenuntersuchung (digitale Volumentomografie) können wir außerdem herausfinden, ob der Knochen ebenfalls eine Verletzung davongetragen hat. Auch die Behandlung läuft bei uns im Orthopädie Zentrum Bonn nach Möglichkeit noninvasiv ab, damit Sie ohne Operation schnell wieder auf den Beinen sind.

Weitere Vorteile, die Sie bei uns im Orthopädie Zentrum Bonn erwarten, sind folgende:

innovative Technologien

noninvasive Maßnahmen

moderne, barrierefreie Praxis

Parkplätze vor der Tür

individuelle Behandlungskonzepte

optimale Erreichbarkeit

Terminvergabe online möglich

Fersenschmerzen? Dann sollten Sie zum Arzt!

Was Sie über den Bänderriss wissen sollten

Bänderverletzungen treten häufig beim Sport auf, können jedoch auch in alltäglichen Situationen passieren. Zur Heilung eines Bänderrisses ist es am wichtigsten, das betroffene Körperteil für vier bis sechs Wochen ruhigzustellen und weitere Belastung zu vermeiden. Manchmal kann auch eine Operation notwendig sein. Hilfe bei einem Bänderriss und anderen Bänder- oder Muskelverletzungen bekommen Betroffene aus Bonn beim Bewegungs- und Fußzentrum Bonn.