Wenn Ihre Ferse Ihnen das Gehen schwer macht

Auf der Ferse lastet beim Stehen und Gehen viel Gewicht und somit eine große Belastung. Eine der am weitesten verbreiteten Beschwerden der Ferse ist der sogenannte Fersensporn. Was dahinter steckt, wie gefährlich er wirklich ist und was Sie gegen Fersenschmerzen tun können, erfahren Sie hier.

Wir im Orthopädie Zentrum Bonn wissen, wie wichtig es ist, dass Ihre Füße und besonders Ihre Fersen gesund bleiben. Deshalb sind Füße unser Spezialgebiet.

Fersensporn und Plantarfasziitis – Das ist der Unterschied

Oft wird der Fersensporn fälschlicherweise mit der Plantarfasziitis gleichgesetzt. Während sich Fersensporn und Plantarfasziitis gegenseitig bedingen können und oft gemeinsam auftreten, handelt es sich dabei jedoch um zwei unterschiedliche Gesichter derselben Erkrankung. Deshalb ist es wichtig, den Unterschied zwischen den beiden Veränderungen zu kennen.

Die Plantarfaszie ist die Sehnenplatte der Fußsohle. Wenn sie sich zum Beispiel durch eine Überbeanspruchung entzündet, liegt eine Plantarfasziitis vor. Dadurch entstehen teils starke Schmerzen beim Auftreten und bei Belastung der Ferse.

Beim Fersensporn handelt es sich um einen dornenartigen Knochenauswuchs, der sich am Fersenbein am Ansatz der Plantarfaszie befindet. Er ist in vielen Fällen zunächst beschwerdefrei. Der Fersensporn ist meistens Folge einer erhöhten Spannung der Sehne an ihrem knöchernen Ansatz. Diese Spannung erzeugt einen Reiz, der den Knochen zum Wachstum anregt. Der Reiz kann auch durch eine chronische (meist rheumatisch bedingte) Entzündung entstehen und zu einer Verkalkung und  Verknöcherung von Sehnenanteilen führen. Auch dabei bildet sich ein spornartiges Gebilde am Sehnenansatz.

Fersensporn und Plantarfasziitis hängen somit oft eng zusammen, sind jedoch keinesfalls miteinander gleichzusetzen. Mit anderen Wörtern: der Schmerz wird durch die Sehnenentzündung (Plantarfasziitis) verursacht. Der Fersensporn alleine tut nicht weh und ist die Folge der anhaltenden, wie auch immer (mechanisch oder primär entzündlich) entstandenen Reizung .

Schmerzen in der Ferse – Steckt ein Fersensporn dahinter?

Wenn Sie einen stechenden Schmerz im Fersen- oder Fußsohlenbereich verspüren, der bei Belastung zunimmt, könnte ein Fersensporn die Ursache sein. Schmerzen bei Fersensporn lassen in der Regel nach, wenn die Ferse nicht belastet wird, sind jedoch nach einer längeren Ruhephase meist ausgeprägter.

Ob Ihre Schmerzen auf einen Fersensporn zurückzuführen sind, können Sie bei Ihrem Orthopäden in Bonn abklären lassen. In der Regel sind Verknöcherungen an der Ferse beim seitlichen Röntgen des Fußes deutlich zu erkennen.

Wie bereits erwähnt, muss ein Fersensporn jedoch nicht immer Beschwerden verursachen. Wenn Sie keine Schmerzen in der Ferse haben und bei Ihnen durch Zufall ein Fersensporn auf dem Röntgenbild auffällt, ist das noch kein Grund zur Sorge, da das bei etwa einem Viertel der Bevölkerung der Fall ist. Damit sich der Fersensporn nicht verstärkt, wäre es jedoch ratsam, unnötige Belastung der Ferse zu vermeiden, indem Sie zum Beispiel Übergewicht reduzieren, eventuelle Fußfehlstellungen behandeln lassen und sich vor dem Sport adäquat aufwärmen.

Behandlung bei Fersenschmerzen in Bonn

Eine Rückbildung des Fersensporn wäre nur durch eine Operation möglich. Das ist jedoch gar nicht nötig, da der Fersensporn an sich keine Schmerzen verursacht. Die Schmerzen entstehen erst durch eine Entzündungsreaktion in der Sehne. Diese kann und sollte in den meisten Fällen noninvasiv behandelt werden, da eine Operation diverse Risiken mit sich bringt und keine besseren Ergebnisse als die nicht operative Behandlung liefert.

Oft reicht es bei Schmerzen durch Fersensporn schon, die Ferse zu entlasten. Das kann beispielsweise durch Ruhe und passende Schuhe beziehungsweise spezielle Fersensporn-Einlagen erreicht werden. Auch Krankengymnastik oder eine Therapie mit Stoßwellen oder Röntgenstrahlung kann bei Fersensporn zum Einsatz kommen.

Wenn eine Entlastung nicht ausreicht, um den akuten Schmerz zu reduzieren, können Schmerzmedikamente oder eine Behandlung mit Kälte (z. B. mit Eis oder einem Kältespray) Linderung verschaffen.

So hilft das Bewegungs- und Fußzentrum Bonn

Wir vom Bewegungs- und Fußzentrum in Bonn haben uns auf nichtoperative orthopädische Maßnahmen spezialisiert und können daher ca. 90% der durch Fersensporn und Plantarfasziitis verursachten Fersenschmerzen ohne operativen Eingriff behandeln. Dazu können unter anderem individuell angepasste Einlagen, Dehnübungen und eine Behandlung mit Stoßwellen zum Einsatz kommen. In ausgewählten Fällen, z.B.  bei rheumatisch bedingten, besonders hartnäckigen Schmerzen wird manchmal auch eine lokale, entzündungshemmende, ultraschallgesteuerte Injektion in örtlicher Betäubung erforderlich. Bei Teilrissen der Sehne können Injektionen mit heilungsfördernden Wirkstoffen, die aus Eigenblut gewonnen werden, als ein zusätzlicher Baustein der Therapie zum Einsatz kommen.

Wie genau Ihre Behandlung in unserem Orthopädie Zentrum Bonn aussehen könnte, legen wir mit Ihnen individuell fest. Jeder Fall ist anders, deshalb setzen wir auf variable Behandlungskonzepte, die sich genau an Ihren Problemen im Speziellen orientiert.

Unsere Praxis in Bonn bietet Ihnen folgende Vorteile:

online Terminvereinbarung

individuelle Behandlungspläne

innovative Methoden zu Diagnose und Behandlung

Prävention steht im Vordergrund

nichtinvasive Behandlungsansätze

moderne Räumlichkeiten

barrierefreier Zugang

Parkplätze vor der Praxis

Fersenschmerzen? Dann sollten Sie zum Arzt!

Fersensporn: Weit verbreitet aber nicht immer schmerzhaft

Der Fersensporn ist eine Verknöcherung an der Ferse, die sich nicht immer durch Schmerzen bemerkbar machen muss. Viele Betroffene haben durch einen Fersensporn keinerlei Beschwerden. Wenn durch die Sehnenveränderung an der Ferse jedoch eine Entzündungsreaktion ausgelöst wird, kann es zu Schmerzen kommen, die besonders bei Belastung auftreten. Dann ist Handeln gefragt.

Im Orthopädie Zentrum Bonn behandeln wir Ihre Fersenschmerzen nach Möglichkeit mit noninvasiven Methoden. So können Sie schon bald wieder schmerzfrei auftreten.